Kontaktlose Kartenzahlung am Kartenterminal mit Smartphone

Kartenterminal Vergleich 2026: Anbieter, Kosten & Testsieger

Kundinnen und Kunden erwarten heute an jeder Kasse schnelles, kontaktloses Bezahlen – mit Girocard, Debit- oder Kreditkarte sowie per Smartphone und Smartwatch. Für dich als Händler zählt dabei vor allem eins: ein Kartenterminal, das zu deinem Betrieb passt und bei Kosten, Laufzeit und Technik keine Überraschungen liefert.

Dabei bekommst du in diesem Guide einen praxisnahen Überblick: Terminal-Arten, Gebührenmodelle, unsere Testsieger-Empfehlung und eine klare Entscheidungshilfe für unterschiedliche Einsatzszenarien.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unser Testsieger ist dabei Payone – breitestes Kartenterminal-Angebot und flexible Tarife für alle Betriebstypen.
  • Dabei setzen sich die Kosten aus mehreren Bausteinen zusammen: Terminal, Grundgebühr, Transaktionsentgelte und Extras.
  • Zudem hängt die richtige Terminal-Art – stationär, mobil, SmartPOS oder SoftPOS – vom Einsatzort und Kassierablauf ab.
  • Flexible Tarife ohne Laufzeit passen für Einsteiger, während sich Laufzeitverträge ab mittlerem Umsatzvolumen lohnen.
  • Außerdem findest du mit dem Vergleichsrechner das passende Angebot nach Umsatz, Setup und Branche in wenigen Minuten.

Testsieger: die besten Kartenterminal-Anbieter auf einen Blick

Unser Expert-Score bewertet alle Anbieter nach fünf Kriterien: Kundenbewertungen, Kosten, Angebot, Leistungsumfang und Service. Dabei zeigt die folgende Tabelle die Top 5 im Schnellvergleich:

RangAnbieterExpert-ScoreStärkeZielgruppeGirocard ab
🥇 1Payone8,48 / 10Breitestes Angebot, flexible TarifeAlle Betriebstypen0,89 %
🥈 2MyPOS8,30 / 10Kein Fixpreis, Echtzeit-ÜberwachungEinsteiger, mobile Händler1,40 %
🥉 3Flatpay8,26 / 10Beste Kundenbewertungen, kein MonatspreisKleine Betriebe, Gastronomie1,29 %
4SumUp8,22 / 10Einfachste Einrichtung, schnelle AuszahlungEinsteiger, niedrige Frequenz1,39 %
5TeleCash8,22 / 10Breite Kartenakzeptanz, umfangreiche TechnikMittlerer bis hoher Umsatz1,00 %

🏆 Testsieger Kartenterminal: Payone

Payone erreicht mit einem Expert-Score von 8,48 von 10 den Platz 1 in unserem Kartenterminal-Vergleich und überzeugt dabei besonders durch seine Angebotsbreite. Besonders stark ist das breiteste Geräteangebot im Markt (ThekenPOS, MobilePOS, SmartPOS, SoftPOS), kombiniert mit flexiblen Tarifmodellen – vom günstigen All Time Flex ohne Grundgebühr (ab 0,89 % Girocard) bis zur monatlichen Flatrate. Stärken: breite Kartenakzeptanz, umfangreiche Geräteauswahl, flexible Preismodelle. Schwäche: meist längere Vertragslaufzeiten.

Was ist ein Kartenterminal – und wofür brauchst du es?

Ein Kartenterminal (auch EC-Terminal genannt) ist das Gerät, mit dem du Kartenzahlungen am Point of Sale (POS) annimmst. Dabei unterstützen moderne Terminals in der Regel diese Funktionen:

  • Insbesondere kontaktloses Bezahlen (NFC) mit Karte oder Wallet (Apple Pay, Google Pay)
  • Zudem Girocard, Debit- und Kreditkarten (Visa, Mastercard, je nach Vertrag)
  • Außerdem digitale Belege und Belegdruck, abhängig vom Setup und Anbieter
  • Dabei ist eine optionale Kassenintegration über Schnittstellen (ZVT/OPI) oder Komplettsysteme möglich

Wenn du dir einen schnellen Marktüberblick verschaffen willst, hilft dir unser Kartenterminal-Vergleich 2026 mit strukturierten Einzelbewertungen aller Anbieter weiter.

Welche Arten von Kartenterminals gibt es?

Je nach Einsatzort und Arbeitsweise sind unterschiedliche Terminal-Typen sinnvoll. Die vier wichtigsten Kategorien im Überblick:

Übersicht der Kartenterminal-Arten
Die wichtigsten Kartenterminal-Typen im schnellen Überblick

Stationäre Kartenterminals (ThekenPOS)

  • Insbesondere für feste Kassenplätze im Einzelhandel und an Rezeptionen geeignet
  • Dabei sehr stabil, oft mit LAN-Anschluss oder Basisstation
  • Besonders geeignet bei hohem Durchsatz und klar definierten Kassierabläufen

Mobile Kartenterminals (MobilePOS)

  • Ideal für Gastronomie, Lieferdienste, Handwerk und Märkte
  • Dabei Verbindung per WLAN, 4G oder 5G (modellabhängig)
  • Deshalb ideal, wenn du Zahlungen am Tisch oder unterwegs annimmst

SmartPOS-Kartenterminals (All-in-One)

  • Integriertes Gerät mit Apps-Ökosystem (Android-basiert)
  • Dabei sinnvoll, wenn du mehr als nur kassieren willst: Artikelverwaltung, Trinkgeld, digitale Bons

SoftPOS – Kartenterminal per Smartphone

  • Dabei Kartenzahlung direkt über NFC-fähiges Smartphone oder Tablet – ohne Extragerät
  • Zudem praktisch als zweites Terminal oder für mobile Einsätze mit wenig Gepäck
  • Allerdings solltest du Geräte- und OS-Voraussetzungen sowie Betragslimits je Anbieter vorab prüfen

Wenn du mehr Details zu Funktionsweise, Abgrenzungen und typischen Einsatzfällen brauchst, findest du diese in unserem Überblick zu den Arten von Kartenzahlungen in Deutschland.

Kartenterminal-Kosten: So setzt sich der Preis zusammen

Die Kosten für ein Kartenterminal bestehen fast nie nur aus einer einzigen Gebühr. Stattdessen setzt sich der Preis in der Praxis aus vier Bausteinen zusammen:

  • Zunächst die Terminalkosten: Kauf, Miete oder Bundle, einmalig oder laufend
  • Grundgebühr: monatliche Pauschale (häufig bei klassischen Acquirern)
  • Dazu kommen Transaktionskosten: pro Zahlung oder prozentual je Kartenart
  • Schließlich können Zusatzkosten anfallen: SIM- oder Datentarif, Servicepakete, Zusatzterminals, Papierrollen

Kartenterminal-Anbieter: Einstiegskonditionen im Überblick

AnbieterTarif / SetupEinmalkostenGrundgebühr/MonatGirocardKreditkarteLaufzeit
BezahlexpertenThekenPOS24,99 €17,97 €0,25 %1,19 %24 Monate
Commerz GlobalpaySoftPOS0 €0 €1,29 %1,29 %36 Monate
FlatpayStandard0 €0 €1,29 %1,29 %36 Monate
NexiSoftPOS (Kauf)19,95 €0 €1,69 %1,69 %keine
PayoneAll Time Flex0 €0 €0,89 %1,90 %keine
SumUpUmsatzbasiert (SoftPOS)0 €0 €1,39 %1,39 %keine
TeleCashStandard0 €9,90 €1,00 %1,00 %36 Monate
UnzerSmartPOS0 €0 €0,99 %0,99 %24 Monate
VR PayPaketmodell0 €19,90 €0 %*0 %*36 Monate
VertStandard0 €5,99 €0,99 %0,99 %60 Monate
ZettleReader (MiniPOS)29,00 €0 €0,95 %2,75 %keine
myPOSTap to Pay Starter0 €0 €1,40 %1,80 %keine

*Bei einzelnen Flatrate- oder Bundle-Modellen können Gebühren über inkludiertes Umsatzvolumen oder Paketlogik abgedeckt sein. Entscheidend sind immer die konkreten Tarifbedingungen inklusive Limits und Zusatzkosten.

Wenn du eine verständliche Einordnung typischer Händlerkosten mit Praxisbeispielen brauchst, findest du diese bei den Kosten der Kartenzahlung für Händler.

Kartenterminal-Anbieter vergleichen: Wichtige Unterschiede

Beim Vergleich von Anbietern sind vier Kriterien besonders entscheidend – unabhängig davon, ob du Einsteiger oder etablierter Händler bist.

Vertragsmodell: flexibel vs. Laufzeit

  • Flexible Modelle: häufig ohne Mindestlaufzeit, allerdings mit eher standardisierten Konditionen
  • Laufzeitverträge: dabei oft mit Servicepaketen und günstigeren Konditionen, allerdings weniger Wechselfreiheit

Akzeptanz und Abrechnung

  • Zunächst die unterstützten Karten: Girocard, Debit, Kredit, ggf. Amex
  • Ebenso wichtig: Auszahlungsrhythmus und Transparenz der monatlichen Abrechnung
  • Außerdem die Gebührenlogik: prozentual, fix oder gemischtes Modell

Technik und Bedienung

  • Zunächst die Stabilität der Verbindung (WLAN, LAN, Mobilfunk)
  • Zudem Geschwindigkeit am POS und intuitive Bedienung für das Personal
  • Dabei auch Belegdruck, Trinkgeld, Retouren, Stornos und Mehrwertsteuersätze

Support und Service

  • Insbesondere die Erreichbarkeit – auch abends und am Wochenende
  • Außerdem Austauschgeräte, Techniker-Service und definierte Service-Level

Wenn du Anbieter gezielt nach deinen Anforderungen filtern möchtest, nutze den Kartenterminal-Vergleichsrechner – damit kannst du Umsatz, Setup und Branche direkt eingeben und Angebote gegenüberstellen.

Entscheidungshilfe: Welches Kartenterminal passt zu deinem Betrieb?

Typische Betriebsszenarien und worauf du dabei beim Terminal achten solltest:

Mobiles Kartenterminal im Einsatz bei einem Dienstleister vor Ort
Mobile Terminals eignen sich für Handwerk, Lieferservice und Außendienst

Kartenterminal im Einzelhandel (hoher Durchsatz)

  • Stationäres Terminal oder SmartPOS, optional mit Kassenintegration
  • Achte dabei auf: Stabilität, schnelle Autorisierung, Belegdruck, ggf. mehrere Kassenplätze
  • Tipp: Übersicht über wichtige Kartenterminal-Modelle in Deutschland

Kartenterminal in der Gastronomie (Zahlung am Tisch)

  • Mobiles Terminal mit Trinkgeldfunktion
  • Wichtig sind hier: WLAN und 4G-Fallback, Reichweite, robuste Hardware und schnelle Bedienung

Kartenterminal für mobile Dienstleister (Handwerk, Lieferservice, Marktstand)

  • Mobiles Terminal oder SoftPOS als leichte Lösung
  • Achte besonders auf: Akkulaufzeit, Empfangsqualität, Offline-Fallback und Belegprozess

Kartenterminal für Einsteiger und kleine Händler

  • Flexible Tarife ohne lange Laufzeit als sinnvoller Einstieg
  • Prüfe außerdem: keine versteckten Fixkosten, transparente Gebühren und schnelle Einrichtung

Wenn du dich für konkrete Anbieter interessierst, findest du ausführliche Einzeltests: zum Beispiel den SumUp im Test oder den Payone im Test.

Recht und Sicherheit: GoBD, KassenSichV, PCI DSS

Für Händler sind drei rechtliche und sicherheitsrelevante Bereiche besonders wichtig, wenn das Terminal in bestehende Kassenprozesse eingebunden wird.

  • GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern): regelt, wie digitale Unterlagen und Aufzeichnungen steuerkonform geführt und aufbewahrt werden. Maßgeblich sind die Vorgaben des Bundesfinanzministeriums zur GoBD.
  • KassenSichV (Kassensicherungsverordnung): betrifft elektronische Aufzeichnungssysteme und Anforderungen wie TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) und Belegausgabepflicht – relevant, wenn das Kartenterminal in ein Kassensystem eingebunden ist. Gesetzlicher Rahmen: KassenSichV bei Gesetze im Internet.
  • PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard): Sicherheitsstandard zum Schutz von Kartendaten. In der Praxis erfüllen Anbieter und Payment-Setups diese Anforderungen über zertifizierte Dienstleister. Überblick: PCI DSS beim PCI SSC.

Wenn du Kartenterminal und Kasse gemeinsam betrachten möchtest – zum Beispiel für Gastronomie oder Filialbetriebe – lohnt sich ein Blick in unseren Kassensystem-Vergleichsrechner.

Praxis-Checkliste: In 10 Minuten zur passenden Lösung

Nutze diese kurze Checkliste, bevor du Angebote vergleichst – damit stellst du sicher, dass du das richtige Setup für dein Kartenterminal wählst.

  1. Zunächst den Einsatzort klären: stationär, mobil oder gemischt?
  2. Danach die Anzahl Zahlungen pro Monat grob schätzen (z. B. 50 / 500 / 5.000)
  3. Durchschnittsbon festhalten (z. B. 15 €, 45 €, 120 €)
  4. Zahlarten: Girocard, Debit, Kredit, Apple Pay, Google Pay, ggf. Amex
  5. Integration: brauchst du eine Kassenanbindung (ZVT/OPI) oder reicht ein Standalone-Terminal?
  6. Belegprozess: digital, Druck, E-Mail oder SMS – und welche Pflichtangaben gelten?
  7. Außerdem den Vertragswunsch klären: flexibel ohne Laufzeit oder Laufzeitvertrag mit Servicepaket?
  8. Dazu klären, ob Zusatzterminals notwendig sind: ein Gerät oder mehrere Kassenplätze?
  9. Supportbedarf: Erreichbarkeit und Austauschservice realistisch bewerten
  10. Schließlich die Gesamtkosten rechnen: Fixkosten + variable Gebühren + mögliche Extras

Für SoftPOS als Zusatz- oder Einstiegslösung findest du hier den Einstieg: SoftPOS – Kartenzahlung per Smartphone.

FAQ: Häufige Fragen zu Kartenterminals

Was ist der Unterschied zwischen Kartenterminal und Kassensystem?

Das Terminal nimmt Zahlungen an. Ein Kassensystem hingegen verwaltet zusätzlich Artikel, Steuern, Belege, Berichte und oft Lager sowie Benutzerrechte. Dabei kann beides getrennt oder integriert genutzt werden.

Brauche ich zwingend eine Girocard-Akzeptanz?

Für viele Zielgruppen in Deutschland ist Girocard weiterhin wichtig. Ob du sie zwingend brauchst, hängt von Kundschaft, Standort und Bons ab – im Alltag ist Girocard häufig ein Muss im stationären Handel.

Sind Tarife ohne Grundgebühr immer günstiger?

Nicht automatisch. Ohne Grundgebühr zahlst du nämlich meist höhere variable Gebühren. Bei höherem Umsatz kann ein Tarif mit Grundgebühr und besseren Konditionen günstiger sein – deshalb lohnt sich ein Kostenvergleich auf Basis des eigenen Volumens.

Kann ich Kartenzahlung auch nur mit dem Smartphone anbieten?

Ja, mit SoftPOS (Tap to Pay). Du brauchst ein geeignetes NFC-fähiges Gerät und einen Anbieter, der diese Lösung unterstützt. Prüfe dabei insbesondere Limits, Kartenabdeckung und Belegprozess.

Wie schnell bekomme ich mein Geld nach einer Kartenzahlung ausgezahlt?

Das hängt vom Anbieter ab – üblich sind tägliche oder wöchentliche Auszahlungen. Entscheidend sind die Auszahlungsbedingungen im Vertrag.

Muss mein Kartenterminal GoBD-konform sein?

Das Terminal allein ist nur ein Teil des Systems. Relevant ist vor allem, wie Belege und Aufzeichnungen im Gesamtsystem aus Terminal, Kasse und Backend geführt und aufbewahrt werden.

Welche Sicherheitsstandards sind bei Kartenzahlung wichtig?

Wichtig sind vor allem sichere Prozesse zur Verarbeitung von Kartendaten nach PCI DSS sowie die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben rund um Kasse und Belege. Seriöse Anbieter setzen dafür zertifizierte Infrastruktur ein.