SumUp im Test 2026 – Erfahrungen, Gebühren & Lösungen

SumUp Kartenterminals im Test
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SumUp im Test 2026 – Erfahrungen, Gebühren & alle Lösungen im Überblick

Für viele kleine und mittlere Betriebe ist SumUp der Einstieg in Kartenzahlung: Terminal bestellen, App einrichten, loslegen. Inzwischen gibt es dabei mehrere Bausteine – Kartenterminals, Tap to Pay, Online-Zahlungen und ein vollständiges Kassensystem – die je nach Betrieb sehr unterschiedlich gut passen. Dieser Überblick zeigt, welcher Baustein für dich passt, was das Angebot wirklich kostet und wann ein anderer Anbieter die bessere Wahl ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Unternehmen ist dabei ein Zahlungsdienstleister, der Kartenzahlungen vor Ort und online ermöglicht – nicht nur ein Kartenleser.
  • Der Einstieg funktioniert zudem ohne Grundgebühr; pro Zahlung fällt lediglich eine prozentuale Transaktionsgebühr an.
  • Verfügbar sind außerdem Kartenterminal, Tap to Pay am Smartphone, Online-Zahlungslinks und Kassensystem-Pakete.
  • Für kleine Teams und wechselnde Standorte ist das Angebot meist passend; bei Filialen und Spezialprozessen lohnt hingegen ein Vergleich.
  • Für Kassennutzung gelten dabei GoBD und KassenSichV inkl. TSE – unabhängig davon, welches System du einsetzt.

Was ist SumUp – und was ist es nicht?

Das Unternehmen ist ein Zahlungsdienstleister (PSP), mit dem du Kartenzahlungen annehmen und Umsätze auszahlen lassen kannst. Gegründet 2012 in London, ist es heute in über 30 Ländern aktiv. Die Besonderheit dabei: Hardware und Software kommen als Paket – ohne klassischen Netzbetreiber-Vertragsmix mit vielen Einzelverträgen.

Was das Angebot abdeckt

  • Zahlungsannahme im Laden und unterwegs (NFC, Chip & PIN) sowie – je nach Setup – auch online; damit deckt es die wichtigsten Zahlungsszenarien ab.
  • Abrechnung & Auszahlungen inkl. Transaktionsübersicht im Dashboard und in der App – somit behalte ich stets den Überblick.
  • Hardware + Software als Paket (Terminal + App), statt vieler Einzelverträge – das vereinfacht den Einstieg erheblich.

Was es nicht ist

  • Kein reines Kassensystem: Die Stärke liegt nämlich in „Zahlung zuerst“ – die Kasse ist dabei ein zusätzlicher Baustein.
  • Nicht automatisch die beste Lösung für komplexe Betriebe mit Filialen, Rollenkonzepten oder Warenwirtschaft – hier lohnt sich daher ein Vergleich.

👉 Alle Details zu den Geräten: SumUp Kartenterminal im Test

Welche SumUp Lösungen gibt es?

Die Plattform besteht aus mehreren Bausteinen, die einzeln oder kombiniert einsetzbar sind: Terminals, Tap to Pay, Online-Zahlungen und Kassensoftware.

BausteinWofür geeignetKurz erklärtBizGuide24-Artikel
Kartenterminal (gekoppelt)Mobile Einsätze, kleine ThekenTerminal verbindet sich per App/SmartphoneSumUp Kartenterminal im Test
Kartenterminal (eigenständig)Theke + mobil ohne SmartphoneGerät arbeitet selbstständig (WLAN/SIM je nach Modell)SumUp Kartenterminal im Test
All-in-One Gerät (Terminal)Verkauf + Belegdruck kompaktKartenannahme + Drucker, je nach Setup als POS-Baustein nutzbarNeues SumUp Terminal im Test
Tap to Pay / SoftPOSSehr mobil, ohne Extra-HardwareSmartphone wird zum Kartenleser (NFC)SoftPOS erklärt
Kassensystem (POS)Artikel, Bons, Berichte, GoBDKasse + Benutzerführung; Payment-Anbindung integriertSumUp Kassensystem Test

Den vollständigen Hardware-Überblick sowie aktuelle Preise findest du daher im SumUp Shop-Katalog. Beachte dabei, dass Preise je nach Aktion variieren können.

Tap to Pay / SoftPOS: Kartenzahlung nur mit Smartphone

Tap to Pay verwandelt dein iPhone oder Android-Smartphone direkt in ein Kartenlesegerät – ganz ohne Zusatzhardware. Besonders sinnvoll ist das dabei für mobile Einsätze, da kein Zusatzgerät nötig ist. Gleichzeitig eignet es sich auch als praktische Backup-Option, falls das Terminal einmal ausfällt.

Wann SoftPOS Sinn ergibt

  • Außendienst & Hausbesuche (z. B. Handwerk, mobile Dienstleister), da kein Zusatzgerät mitgeführt werden muss
  • Pop-ups & Events mit weniger Geräten und schnellem Aufbau – dadurch spart man Gewicht und Aufwand
  • Backup-Option, falls das Terminal ausfällt – somit bleibt man auch in Notfällen zahlungsfähig

Worauf du achten solltest

  • Gerätekompatibilität & Limits: SoftPOS hängt dabei stark von Smartphone-Modell, Betriebssystem und NFC-Freigaben ab.
  • Stoßzeiten: Bei hohem Durchsatz am Tresen sind dedizierte Terminals hingegen ergonomisch überlegen.

👉 Praxisnaher Einstieg: Kartenzahlung mit dem Smartphone (SoftPOS) und Tap to Pay auf dem iPhone.

SumUp Kassensystem: Was du für GoBD & KassenSichV prüfen solltest

Wer neben der Kartenzahlung außerdem ein vollständiges Kassensystem benötigt, kann das POS-System nutzen. Dieses ist dabei für Gastronomie, Einzelhandel und weitere Branchen verfügbar. Wenn du es als Kasse einsetzt, muss das System dabei GoBD-konform arbeiten und die Anforderungen der KassenSichV (inkl. TSE) erfüllen.

Checkliste zu GoBD und KassenSichV für Kassensysteme

Prüf-Checkliste

  • Unterstützt die Kasse dabei eine TSE (Cloud oder Hardware) – und ist diese im Paket enthalten?
  • Gibt es außerdem einen DSFinV-K Export und eine klare Beleglogik für Steuerprüfungen?
  • Können Benutzerrollen, Stornos und Retouren zudem sauber dokumentiert werden?
  • Passt das System schließlich zu deinem Ablauf (Artikelvarianten, Trinkgeld, Tischbelegung, Lieferschnittstellen)?

👉 Details & Praxisbewertung: SumUp Kassensystem im Test und KassenSichV-Leitfaden. Externe Rechtsgrundlage: Kassensicherungsverordnung (KassenSichV).

SumUp Gebühren: Mit diesen Posten musst du rechnen

Die Kosten setzen sich dabei aus einmaligen Hardware-Kosten und laufenden Transaktionsgebühren zusammen. Optional gibt es außerdem mit Zahlungen Plus einen Abotarif mit niedrigeren Transaktionsgebühren.

Hardwarekosten (einmalig)

  • Solo Lite: ab 34 €
  • Solo: ab 79 €
  • Solo + Drucker: ab 109 €
  • Terminal (SmartPOS): ab 169 €

Transaktionsgebühren im Vergleich

ModellMonatliche FixkostenVor-Ort-GebührOnline-GebührSinnvoll, wenn…
Umsatzbasiert0 €1,39 %2,50 %Umsatz schwankt oder keine Grundgebühr gewünscht
Zahlungen Plus19 €/Monat0,79 %*2,50 %Kartenumsatz planbar, ab ~3.200 €/Monat
Individualtarifauf Anfrageauf Anfrageauf Anfrageab ~60.000 € Jahresumsatz

* für übliche Verbraucherkarten; bestimmte Kartenkategorien können abweichen. Individuelle Konditionen für Händler ab 60.000 € Jahresumsatz sind über das SumUp Vertriebsformular anfragbar. Eine vollständige Erklärung aller Gebührenarten findest du außerdem in unserem Ratgeber zu Kartenterminal-Kosten.

Auszahlung & Cashflow

  • Standard-Auszahlungen auf ein Bankkonto dauern häufig 2–3 Werktage.
  • Bei Nutzung des Geschäftskontos ist die Gutschrift teils am nächsten Tag möglich (modellabhängig).

Für wen lohnt sich SumUp – und wann nicht?

Besonders gut passt das Angebot zu kleinen Betrieben, die schnell starten möchten und dabei keine komplexe Terminal- oder Filiallandschaft benötigen. Zudem punktet es bei Betrieben, die flexible Konditionen ohne langfristige Vertragsbindung bevorzugen. Allerdings solltest du bei wachsendem Umsatz regelmäßig prüfen, ob ein Abotarif günstiger wäre.

✅ Typische gute Matches

  • Einzelhandel/Kiosk mit 1–2 Kassenplätzen, da der Einstieg besonders einfach ist
  • Kleine Gastronomie (Theke + Tisch) – dabei sind sowohl mobile als auch stationäre Geräte verfügbar
  • Dienstleister (Friseur, Kosmetik, Studio)
  • Märkte, Pop-ups und Events
  • Einsteiger ohne Vorerfahrung

❌ Wann du eher vergleichen solltest

  • Mehrere Filialen oder viele Benutzerrollen, da die Filiallogik hier begrenzt ist
  • Branchenprozesse (Gastro-Tische, Lieferplattformen)
  • Komplexe Warenwirtschaft mit Schnittstellen – hierfür gibt es daher bessere Spezialanbieter
  • Gebührenoptimierung über Volumen/Mischkalkulation

👉 Für den systematischen Vergleich: Kartenterminal-Vergleich – beste Anbieter.

SumUp Erfahrungen & Bewertungen

Auf Trustpilot erhält das Unternehmen 4,2 von 5 Sternen aus über 20.000 Nutzerbewertungen – damit gehört es zu den bestbewerteten Anbietern im Segment. Die Erfahrungen aus dem Händleralltag lassen sich dabei in zwei Kategorien einteilen, die wir hier kurz zusammenfassen.

Häufig gelobte Stärken

  • Schneller Einstieg – Bestellung, App, akzeptieren: somit ist man in wenigen Minuten startklar
  • Flexibles Setup – mobil oder stationär, außerdem können weitere Terminals einfach ergänzt werden
  • Transparente Basiskalkulation – Kosten pro Zahlung statt langer Vertragslaufzeiten, dadurch bleibt die Kostenkontrolle einfach

Typische Kritikpunkte

  • Gebühren bei wachsendem Umsatz – prozentuale Kosten steigen dabei mit; ab einer Schwelle lohnt deshalb ein Abotarif oder eine Alternative
  • Cashflow – je nach Auszahlungspfad ist Geld nicht sofort auf dem Konto, weshalb das Geschäftskonto hier vorteilhaft ist
  • Kundenservice – der telefonische Support wird hingegen als weniger zugänglich bewertet
  • Internetabhängigkeit – Offline-Funktionen sind zwar vorhanden, aber begrenzt und modellabhängig

👉 Detaillierte Praxisbewertung: SumUp Kartenterminals im Test (Erfahrungen & Gebühren).

Alternativen: wann ein anderer Anbieter besser passt

Wenn du hingegen niedrigere variable Gebühren, spezielle Terminals oder Filial-/Rollenfunktionen benötigst, können daher andere Anbieter besser passen. Hier ein schneller Überblick:

KriteriumAktuelles ModellAlternative sinnvoll, wenn…Empfehlung
Günstigere Gebühren1,39 % BasisRegelmäßig über 1.300 € MonatsumsatzFlatpay (1,29 %)
Geschäftskonto + TerminalOptionalBanking + Zahlung kombinierenmyPOS
Amex zum EinheitssatzSeparatAmerican Express ohne AufpreisZettle by PayPal
SpezialprozesseBegrenztNetzbetreiber-Setups oder Interchange-ModelleTelecash

Den vollständigen Vergleich aller Anbieter findest du daher in unserem Kartenterminal-Vergleich 2026. Zudem hilft unser interaktiver Vergleichsrechner, das beste Angebot für deinen Umsatz zu finden.

Entscheidungshilfe: 5 schnelle Szenarien

Entscheidungsbaum zur Auswahl der passenden SumUp Lösung

Die richtige Wahl hängt dabei vor allem von Standort, Durchsatz und Kassentiefe ab:

  1. Du willst nur Kartenzahlung am TresenSumUp Kartenterminal im Test
  2. Du brauchst Kasse + Zahlung in einem SetupSumUp Kassensystem im Test + KassenSichV-Leitfaden
  3. Du arbeitest mobil ohne ZusatzgerätSoftPOS – Smartphone als Terminal
  4. Du willst ein kompaktes All-in-One-GerätNeues SumUp Terminal im Test
  5. Du bist unsicher wegen der GebührenKosten der Kartenzahlung für Händler

Tipp: Für Einsteiger gibt es teils Förderprogramme wie Deutschland zahlt digital, die den Start erleichtern können.

FAQ zu SumUp

Ist SumUp eine Bank?

Nein, das Unternehmen ist primär ein Zahlungsdienstleister. Ergänzend gibt es ein Geschäftskonto-Angebot, das je nach Setup für schnellere Auszahlungen genutzt werden kann.

Was kostet SumUp?

Im Basistarif fallen 1,39 % pro Vor-Ort-Zahlung und 2,50 % für Online-Zahlungen an – ohne Monatsgebühr. Mit Zahlungen Plus (19 €/Monat) sinkt die Gebühr auf 0,79 %. Der Wechsel lohnt sich ab rund 3.200 € Monatsumsatz.

Wie sind die SumUp Erfahrungen?

Auf Trustpilot erreicht der Anbieter 4,2 von 5 Sternen aus über 20.000 Bewertungen. Gelobt werden der schnelle Einstieg, die einfache Bedienung und die transparente Kostenstruktur. Kritisch werden Kundenservice und Gebühren bei wachsendem Umsatz erwähnt.

Was ist SumUp Solo?

Das Solo ist ein eigenständiges Kartenterminal, das ohne Smartphone genutzt werden kann. Es verbindet sich über WLAN oder mobile Daten. Mit dem Solo + Drucker gibt es außerdem eine Variante mit integriertem Bondrucker für den stationären Handel.

Welche Karten akzeptiert SumUp?

Akzeptiert werden Visa, Mastercard, girocard (inkl. Karten ohne Co-Badge), American Express sowie kontaktlose Zahlungen über Apple Pay und Google Pay.

Wann erfolgt die Auszahlung bei SumUp?

Standardauszahlungen auf ein Bankkonto dauern häufig 2–3 Werktage. Bei Nutzung des Geschäftskontos ist die Gutschrift teils am nächsten Tag möglich.

Geht Kartenzahlung mit SumUp auch offline?

Es gibt Offline-Funktionen für bestimmte Geräte und Setups. Ohne stabile Internetverbindung können Zahlungen jedoch nur eingeschränkt verarbeitet werden – für den regulären Betrieb ist eine Verbindung daher empfehlenswert.

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