Vorsicht vor der Kostenfalle: Die Wahl des falschen Kartenterminals kann dich jedes Jahr mehrere hundert Euro kosten. Während klassische Hausbanken oft auf teure Mietverträge mit 24 Monaten Laufzeit setzen, werben neue Fintech-Anbieter mit „0 € Fixkosten“.
Doch was lohnt sich wirklich? Die Antwort hängt allein von deinem Umsatz ab. Für einen Kiosk mit 1.500 € Kartenumsatz ist der Testsieger ein völlig anderer als für ein Restaurant mit 50.000 € Umsatz.
In diesem Vergleich zeigen wir dir nicht nur die besten Geräte 2025, sondern rechnen gnadenlos nach: Wer versteckt Gebühren? Wer bindet dich zu lange? Und mit welchem Anbieter hast du am Ende des Monats mehr Gewinn auf dem Konto?
Inhaltsverzeichnis
Unsere Bestenliste der Kartenterminal-Anbieter (Expert-Score)
Auf dieser Grundlage haben wir die Anbieter mithilfe unseres BizGuide24 Expert-Scores nach über 40 Einzelkriterien bewertet. Die folgenden Anbieter haben im Vergleich am besten abgeschnitten:
Bezahlexperten
Attraktives Einsteiger-Angebot, schwache Rezensionen und eingeschränktes Angebot
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So bewerten wir Kartenterminal-Anbieter (BizGuide24 Expert-Score)
Unsere Bewertung folgt einer strikten Logik: Wir priorisieren echte Nutzererfahrungen und Kosten-Transparenz höher als technische Spielereien. Unser Score setzt sich so zusammen:
- Kosten und Vertragsbedingungen (20 %): Versteckte Gebühren führen sofort zur Abwertung.
- Angebot & Qualität der Kartenterminals (20 %): Wie robust ist die Hardware im täglichen Einsatz?
- Leistungsumfang & Zusatzfunktionen (10 %): Gibt es Trinkgeld-Funktionen und Datev-Schnittstellen?
- Bedienung und Kundenservice (10 %): Wie schnell hilft der Support bei Ausfällen am Wochenende?
- Kundenbewertungen & Erfahrungen (40 %): Was sagen echte Händler nach 12 Monaten Nutzung?
Entscheidungshilfe: Welches Terminal passt zu deinem Umsatz?
Statt technischer Daten zählt am Ende nur eins: Was kostet mich die Zahlungsabwicklung unterm Strich? Wir haben zwei typische Händler-Szenarien durchgerechnet, um dir die Entscheidung zu erleichtern.
Szenario A: Der Starter & Wenig-Nutzer (z.B. Kiosk, Café, Friseur)
- Dein Profil: Du machst unter 2.000 € Kartenumsatz im Monat oder hast saisonale Schließzeiten.
- Unsere Empfehlung: Wähle Anbieter ohne monatliche Grundgebühr (z.B. SumUp oder Zettle).
- Warum? Du kaufst das Gerät einmalig (ca. 30 €). Wenn du Urlaub machst, zahlst du 0 €. Die etwas höheren Transaktionsgebühren (ca. 1,39 %) fallen bei geringem Umsatz weniger ins Gewicht als eine fixe Monatsmiete.
Szenario B: Der Profi & Viel-Nutzer (z.B. Einzelhandel, Gastro)
- Dein Profil: Du hast täglich viele Kartenzahlungen und über 5.000 € Monatsumsatz.
- Unsere Empfehlung: Wähle einen klassischen Vertrag mit Grundgebühr (z.B. Payone oder TeleCash).
- Die Rechnung: Bei 5.000 € Umsatz würdest du bei SumUp ca. 70 € Gebühren zahlen. Bei einem Profi-Anbieter zahlst du zwar ca. 15 € Miete, dafür sinken die Transaktionsgebühren oft auf 0,25 % (Girocard).
- Ersparnis: Du sparst durch den festen Vertrag oft 30–50 % der monatlichen Kosten.
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Häufige Fragen: Das musst du vor dem Vertragsschluss wissen
Viele Händler schauen nur auf den Gerätepreis. Die wahren Kosten liegen aber woanders. Eine seriöse Kalkulation besteht immer aus drei Bausteinen:
Anschaffung: Kauf (einmalig ca. 29–90 €) oder Miete (mtl. 10–35 €).
Transaktionsgebühren: Der wichtigste Punkt! Fintechs (SumUp, Zettle) verlangen oft ~1,39 %, klassische Anbieter oft nur ~0,25 % (Girocard) plus eine kleine Cent-Pauschale.
Service-Pauschalen: Achte auf „Zentrale Servicegebühren“ oder „Netzbetrieb“-Kosten im Kleingedruckten. Unser Vergleichsrechner schlüsselt diese Kosten sauber auf.
Fazit: Die Kosten variieren stark. Nutze jetzt den Kartenterminal-Vergleichsrechner von BizGuide24 und finde das optimale Terminal für dein Business.
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Das ist eine reine Rechenaufgabe:
Kaufen lohnt sich für Starter und Saison-Betriebe (Eisdiele, Weihnachtsmarkt). Du hast keine Fixkosten am Bein. Wenn der Laden zu ist, zahlst du nichts.
Mieten lohnt sich für etablierte Geschäfte mit stabilem Umsatz. Die monatliche Miete drückt meist die Transaktionsgebühren. Wenn du durch günstigere Gebühren im Monat 30 € sparst, hast du die 15 € Miete locker wieder drin.
Hier gibt es gewaltige Unterschiede:
Klassische Bank-Terminals: Überweisen oft gesammelt am nächsten oder übernächsten Werktag (T+1 oder T+2).
Fintechs (myPOS, SumUp): Bieten teils sofortige Auszahlungen oder haben eigene Geschäftskonten, auf denen das Geld in Sekunden verfügbar ist. Wenn Liquidität für dich entscheidend ist (z.B. für den Wareneinkauf), achte im Vergleich auf das Feature „Instant Settlement“.
Mit „Tap to Pay“ (SoftPOS) kannst du Karten direkt auf deinem Android-Smartphone oder iPhone akzeptieren.
Vorteil: Du sparst dir die 30–50 € für das Terminal.
Nachteil: Es wirkt auf Kunden oft weniger professionell als ein echtes Terminal und Kunden müssen ihre PIN auf deinem Display eingeben (Sicherheitsbedenken).
Unsere Empfehlung: Nutze das Handy als Backup, falls das Hauptgerät ausfällt, oder für den mobilen Einsatz beim Lieferdienst. Für die Ladentheke ist ein echtes Terminal (haptische Tasten, Belegdrucker) immer noch der Standard.
Bevor du die teure Hotline anrufst, prüfe diese 3 Punkte:
Der Klassiker: Neustart. Trenne das Gerät kurz komplett vom Strom (oder nimm den Akku raus). Das löst 80 % der Software-Hänger.
Verbindung: Ist dein WLAN stabil? Verbinde das Gerät testweise über einen Hotspot mit deinem Handy. Geht es dann? Dann liegt es an deinem Router, nicht am Terminal.
Kassenschnitt: Führe manuell einen Kassenschnitt durch. Oft hängt eine alte Transaktion im Speicher quer.
Weitere Tests & Ratgeber findest du auf unserer Übersichtsseite:
Kartenterminals – Überblick & Ratgeber




