Ein Kartenterminal ist schnell bestellt – teuer wird es oft erst im Kleingedruckten. Viele Händler vergleichen nur Gerätepreis oder Monatsmiete, obwohl die Transaktionsgebühren (Disagio) und Vertragsdetails den größten Kosteneffekt haben. Entscheidend ist deshalb nicht „das beste Terminal“, sondern das passende Kostenmodell für deinen Kartenumsatz, deinen Kartenmix (girocard vs. Visa/Mastercard) und deinen Einsatz (Theke, mobil, Lieferservice).
Das Wichtigste in Kürze
- Unter etwa 3.000 € Kartenumsatz pro Monat sind Tarife ohne Grundgebühr oft günstiger – trotz höherer Transaktionsgebühren.
- Ab mittlerem Umsatz entscheiden niedrige girocard-Konditionen und Cent-Entgelte stärker als der Gerätepreis des Kartenterminals.
- Laufzeiten, Kündigungsfristen und Zusatzpositionen wie Netzbetrieb, Servicepauschalen oder Ersatzgeräte können die echten Kosten deutlich erhöhen.
- Wähle das Kartenterminal nach Einsatz: Theke, mobil, SmartPOS oder SoftPOS – nicht nach Werbeversprechen.
- Mit unserem Vergleichsrechner kalkulierst du deine Gesamtkosten aus Umsatz, Kartenmix und durchschnittlichem Bonwert in wenigen Minuten.
Inhaltsverzeichnis
- Unsere Bestenliste: die besten Kartenterminal-Anbieter
- Kartenterminal Testsieger: Payone im Detail
- So bewerten wir Kartenterminal-Anbieter
- Kartenterminal-Kostenmodelle im Vergleich
- Entscheidungshilfe nach Kartenumsatz: das passende Kartenterminal finden
- Beispielrechnungen: Monatskosten bei 1.500 €, 5.000 € und 20.000 € Kartenumsatz
- Versteckte Kosten beim Kartenterminal: was viele Händler übersehen
- Kartenterminal-Typen im Alltag: ThekenPOS, MobilePOS, SmartPOS und SoftPOS
- Welches Kartenterminal für wen? Zielgruppen-Guide
- Schnittstellen und Buchhaltung: Kassensystem, DATEV, GoBD und DSGVO
- Checkliste: Kartenterminal in 10 Minuten auswählen
- Häufige Fragen zu Kartenterminals
Unsere Bestenliste: die besten Kartenterminal-Anbieter
Die folgenden Anbieter schneiden im BizGuide24 Expert-Score am besten ab und passen je nach Umsatz und Einsatz zu unterschiedlichen Händlertypen. Der Score gewichtet Kundenbewertungen, Preistransparenz, Hardware-Qualität und Servicequalität – damit du schnell die richtige Wahl triffst.
Bezahlexperten
Attraktives Einsteiger-Angebot, schwache Rezensionen und eingeschränktes Angebot
Mehr Details
So nutzt du die Liste richtig: Schau nicht nur auf den Score, sondern prüfe anschließend Kostenmodell, Laufzeit, girocard-Abrechnung, Auszahlungsrhythmus und die passende Hardware-Klasse für dein Kartenterminal.
Kartenterminal Testsieger: Payone im Detail
🏆 Testsieger: Payone – Kartenterminal mit bester Gesamtwertung
Payone erreicht mit einem Expert-Score von 8,48 Punkten Platz 1 in unserem Vergleich. Besonders stark: das breiteste Geräteangebot im Markt (ThekenPOS, MobilePOS, SmartPOS, SoftPOS) kombiniert mit flexiblen Tarifmodellen – vom volumenbasierten Einheitstarif (All Time Flex, 0,89 % girocard) bis zur Flatrate für planbare Umsätze. Ab mittlerem Kartenumsatz gehört Payone zu den kosteneffizientesten Anbietern.
Stärken: Breite Kartenakzeptanz, umfangreiche Geräteauswahl, flexible Preismodelle. Schwäche: Meist längere Vertragslaufzeiten; für Einsteiger mit wenig Umsatz nicht immer die günstigste Option.
So bewerten wir Kartenterminal-Anbieter
Der BizGuide24 Expert-Score bewertet Kartenterminal-Anbieter nach fünf Kategorien. Kosten-Transparenz und Praxiserfahrungen werden dabei stärker gewichtet als reine Feature-Listen – damit du als Händler schneller eine wirtschaftliche Entscheidung treffen kannst.
| Bewertungskategorie | Gewichtung | Was wir dabei prüfen |
|---|---|---|
| Kundenbewertungen & Erfahrungen | 40 % | Langzeit-Erfahrungen aus dem Handel zählen mehr als Prospektwerte |
| Kosten & Vertragsbedingungen | 20 % | Intransparente Zusatzgebühren und starre Bindungen wirken sich negativ aus |
| Angebot & Qualität der Kartenterminals | 20 % | Robustheit, Verbindung, Bedienbarkeit und Gerätekategorien |
| Leistungsumfang & Zusatzfunktionen | 10 % | Trinkgeld, digitale Belege, Zahlungslinks, Integrationen |
| Bedienung & Kundenservice | 10 % | Erreichbarkeit, Austauschgeräte, Hilfe bei Ausfällen |
Kartenterminal-Kostenmodelle im Vergleich
Die Kosten bestehen fast immer aus Fixkosten, variablen Gebühren und optionalen Zusatzpositionen, die je nach Anbieter sehr unterschiedlich kombiniert werden. Dabei unterscheiden sich vier Grundmodelle, die du kennen solltest:
Die 4 gängigsten Tarifmodelle im Überblick
1) Umsatzbasiert ohne Grundgebühr
Du kaufst das Gerät (oder nutzt SoftPOS) und zahlst pro Zahlung einen Prozentsatz – ideal bei niedrigem oder schwankendem Kartenumsatz.
2) Abo-Modell mit reduziertem Prozentsatz
Du zahlst eine monatliche Gebühr und erhältst dafür niedrigere Transaktionsgebühren – oft sinnvoll ab mittlerem Umsatz. Dabei sinkt der Brutto-Kostensatz pro Transaktion deutlich.
3) Klassische Miete/Vertrag (Acquirer/PSP)
Monatliche Gerätemiete plus sehr günstige girocard-Konditionen (häufig zusätzlich Cent-Entgelt pro Transaktion) – häufig wirtschaftlich bei hohem Umsatz und vielen Zahlungen.
4) Volumen-Flatrate/Volumenpakete
Monatliche Paketpreise beinhalten ein Umsatzvolumen; darüber wird nach Paketlogik nachberechnet – praktisch, wenn dein Kartenumsatz gut planbar ist.
Kostenbausteine: was du immer prüfen solltest
| Kostenblock | Typische Spanne | Worauf du achten solltest |
|---|---|---|
| Gerätebeschaffung (einmalig) | ca. 20–250 € | Zubehör (Ladestation, Druckerpapier) kann Folgekosten erzeugen |
| Grundgebühr/Miete (pro Monat) | 0–35 € | Nicht nur den Betrag prüfen, sondern auch Laufzeit und Kündigungsfrist |
| girocard-Entgelt (Prozent) | ca. 0,2–1,7 % | Niedrige Prozente bringen erst ab relevantem Umsatz den Hebel |
| Kreditkarte/Internationale Karten | ca. 0,7–2,8 % | Stark abhängig von Kartenart, Vertrag und ggf. Branchenprofil |
| Transaktionsentgelt (pro Zahlung) | ca. 0,05–0,12 € | Für viele Kleinbeträge (Bäcker, Kiosk) besonders relevant |
| Zusatzgebühren (pro Monat) | 0–10 € und mehr | Begriffe wie Netzbetrieb, Servicepauschale oder Portalgebühr prüfen |
Wenn du die Gebührenlogik rund um girocard und Kreditkarte detailliert nachvollziehen willst, hilft der Ratgeber zu Kosten der Kartenzahlung für Händler.
Entscheidungshilfe nach Kartenumsatz: das passende Kartenterminal finden
Das passende Angebot ergibt sich aus deinem monatlichen Kartenumsatz, deinem Kartenmix und der Frage, ob Fixkosten durch niedrigere Gebühren gegenfinanziert werden. Gehe dabei in drei Schritten vor:
1. Kartenumsatz realistisch einordnen
- Unter 2.000 € Kartenumsatz/Monat: Fixkosten dominieren – flexible Tarife ohne Grundgebühr sind deshalb beim Kartenterminal oft günstiger.
- 2.000–5.000 € Kartenumsatz/Monat: Mischzone – hier entscheidet der Kartenmix und die Transaktionsanzahl, ob ein Abo oder ein Volumentarif vorteilhafter ist.
- Über 5.000 € Kartenumsatz/Monat: Niedrige girocard-Konditionen und saubere Vertragsbedingungen werden zum größten Kostenhebel beim Kartenterminal.
2. Kartenmix und Bonhöhe berücksichtigen
- Hoher girocard-Anteil: Prüfe, ob der Anbieter girocard im girocard-Netz abrechnet oder ob girocards primär als Co-Badge (Debit über Visa/Mastercard) laufen – das beeinflusst Gebührenstruktur und Kosten. Grundlagen stellt die offizielle girocard-Produktseite bereit.
- Kleinbeträge und häufige Transaktionen: Cent-Entgelte pro Zahlung wirken dabei stärker als ein niedriger Prozentsatz – besonders in Bäckereien, Kiosken und Supermärkten.
- Tourismus und Kreditkarten: International-Sätze werden wichtiger; zudem DCC/Tax-Free nur einschalten, wenn du es wirklich brauchst.
3. Kartenterminal-Kosten selbst berechnen
Ein sauberer Vergleich der Angebote rechnet so:
Monatskosten = Fixkosten + (Umsatz × Prozentsätze je Kartenart) + (Anzahl Transaktionen × Cent-Entgelt) + optionale Zusatzgebühren
Wenn du das mit wenigen Eingaben durchrechnen möchtest, nutze den Kartenterminal-Vergleichsrechner.
Beispielrechnungen: Monatskosten bei 1.500 €, 5.000 € und 20.000 € Kartenumsatz

Die folgende Tabelle zeigt eine Beispielkalkulation für typische Tarifmodelle, damit du den Effekt von Grundgebühr vs. Transaktionsentgelt beim Kartenterminal sofort siehst.
| Anbieter (Tarif) | 1.500 €/Monat | 5.000 €/Monat | 20.000 €/Monat |
|---|---|---|---|
| Zettle Reader (0,95 % girocard, kein Fix) | 16,95 € | 56,50 € | 226,00 € |
| SumUp Solo umsatzbasiert (1,39 %) | 20,85 € | 69,50 € | 278,00 € |
| myPOS Go 2 (0,90 % girocard) | 15,30 € | 51,00 € | 204,00 € |
| Nexi SmartPay Mischtarif (0,22 % girocard) | 23,96 € | 45,00 € | 135,15 € |
| Payone Classic Theke (0,24 % girocard) | 14,87 € | 19,90 € | 19,90 € |
| TeleCash Standard (0,20 % girocard) | 24,90 € | 47,25 € | 108,30 € |
| SumUp One Abo (0,79 %, 19 €/Monat) | 20,85 € | 58,50 € | 177,00 € |
| Flatpay Standard (1,29 %, kein Fix) | 19,35 € | 64,50 € | 258,00 € |
Annahmen: gemischter Kartenmix (70 % girocard, 20 % Debit, 10 % Kredit), Durchschnittsbon 50 €, Cent-Entgelte je nach Tarif. Werte schwanken je nach Branche, Kartenmix und Sonderkonditionen.
Faustregel: Der Kostenvorteil von Abo- oder Mietmodellen gegenüber reinen Prozenttarifen kippt häufig zwischen ca. 3.000–4.500 € Kartenumsatz pro Monat.
Versteckte Kosten beim Kartenterminal: was viele Händler übersehen
Die teuersten Überraschungen entstehen selten beim Gerätepreis des Kartenterminals, sondern bei Zusatzpositionen und Bindungen, die nicht prominent beworben werden.
Typische Kostenfallen und wie du sie erkennst
- Laufzeit & Kündigungsfrist: 24 Monate sind häufig – es gibt aber auch deutlich längere Bindungen, besonders relevant bei Filialen oder Konzeptwechsel.
- Netzbetrieb/Servicepauschalen: Begriffe wie „Netzbetrieb“, „Service“, „Portal“ oder „Sicherheitsgebühr“ sollten als eigene Position im Vertrag stehen – sonst kalkulierst du das Kartenterminal zu günstig.
- Ersatzgerät & Austausch: Kläre, ob ein Defekt am Samstagabend zum Ausfall führt oder ob Austausch des Kartenterminals vertraglich geregelt ist.
- Preislogik bei Flatrates: Pakete wirken planbar, werden bei Überschreitung aber oft in teuren Schritten nachberechnet.
- Auszahlungsrhythmus: Manche Modelle zahlen gesammelt (T+1/T+2), andere bieten schnellere Auszahlungen – das beeinflusst Liquidität, nicht nur Kosten.
Kartenterminal-Typen im Alltag: ThekenPOS, MobilePOS, SmartPOS und SoftPOS
Die richtige Gerätekategorie hängt von Einsatzort, Verbindung und Belegprozess ab – nicht davon, ob ein Anbieter „Premium“ sagt.

ThekenPOS – stationäres Kartenterminal
Ideal für Kasse/Counter, oft mit LAN/WLAN und Belegdrucker. Dabei besonders stark für hohe Frequenz, stabile Prozesse und Kassenschnittstellen (ZVT/OPI). Typische Anbieter: Payone, TeleCash, VR Pay, Nexi.
MobilePOS – mobiles Kartenterminal
Für Tischservice, Lieferung, Außenverkauf und Messen. Wichtig dabei: Akkuqualität, LTE/WLAN-Fallback und robuste Hardware. Geeignete Geräte findest du bei Payone, Nexi und TeleCash.
SmartPOS – das Android-Gerät mit App-Ökosystem
Kartenterminal mit Apps-Ökosystem (Trinkgeld-Flow, digitale Belege, Zusatzfunktionen). Sinnvoll, wenn du Workflows am Terminal brauchst – nicht nur Zahlung. Anbieter: Nexi, Payone, Unzer.
SoftPOS – Kartenterminal per App
Kartenzahlung direkt auf dem Smartphone – ohne separates Gerät. Praktisch als Backup oder für mobile Einsätze; an der Ladentheke wirkt ein dediziertes Gerät allerdings oft professioneller. Mehr dazu im Ratgeber zu SoftPOS und Kartenzahlung per Smartphone.
Welches Kartenterminal für wen? Zielgruppen-Guide
Das optimale Gerät sieht je nach Betriebstyp sehr unterschiedlich aus. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Anbieter und welcher Kartenterminal-Typ typischerweise am besten passt:
| Zielgruppe | Kartenterminal-Typ | Passende Anbieter | Wichtigstes Kriterium |
|---|---|---|---|
| Einsteiger / Gelegentlich-Kassierer | Mini-Terminal oder SoftPOS | SumUp, myPOS, Flatpay | Keine Fixkosten, schneller Start |
| Gastronomie | MobilePOS (Tischservice, Drucker) | Payone, TeleCash, Nexi | Trinkgeld-Flow, Akku, Robustheit |
| Einzelhandel (fester Kassenplatz) | ThekenPOS (stationär, LAN) | Payone, VR Pay, TeleCash | girocard-Konditionen, Kassenschnittstelle |
| Mobile Händler / Lieferservice | MobilePOS oder SoftPOS | SumUp, Flatpay, myPOS | Mobilfunk-Fallback, einfache Abrechnung |
| Filialbetrieb / Mittlerer Umsatz | ThekenPOS + MobilePOS (Mix) | Payone, TeleCash, Nexi | Niedrige girocard-Konditionen, Geräteverwaltung |
| Hoher Umsatz / Profi-Setup | SmartPOS oder ThekenPOS | Payone, TeleCash, VR Pay | Flatrate oder Mietmodell, Kassensystem-Integration |
Detailliertere Einordnung nach Terminal-Kategorien findest du in der Übersicht Kartenterminal-Modelle und -Kategorien im Vergleich.
Schnittstellen und Buchhaltung: Kassensystem, DATEV, GoBD und DSGVO
Das Gerät muss zu deiner Kasse und Buchhaltung passen, damit Belege, Tagesabschlüsse und Abstimmungen nicht zur Dauerbaustelle werden.
Integration: Kasse, Beleg und Buchungsprozess
- Kassenschnittstelle (ZVT/OPI): Reduziert Tippfehler, beschleunigt den Kassiervorgang und vereinfacht Stornos – entscheidend für jeden Betrieb mit integrierter Kasse.
- Digitale Belege: Helfen bei papierarmem Arbeiten, ersetzen aber nicht automatisch deine Archivpflichten nach GoBD.
GoBD, DSGVO und Zahlungsdienstleister
Die GoBD (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und Datenverwaltung) verlangen nachvollziehbare, vollständige und unveränderbare Aufbewahrung von Buchungsbelegen – achte deshalb darauf, dass Terminal-Belege und Kassenberichte sauber zusammengeführt werden. Darüber hinaus werden bei Kartenzahlung personenbezogene Daten verarbeitet; prüfe deshalb, ob du einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) brauchst und wie Support-Zugriffe dokumentiert sind. Wenn du dein Gerät direkt mit der Kasse verzahnen willst, hilft der Praxis-Leitfaden zur KassenSichV und Registrierkassenpflicht.

Checkliste: Kartenterminal in 10 Minuten auswählen
Mit dieser Checkliste triffst du die Entscheidung strukturiert – ohne dich in Features zu verlieren:
- Kartenumsatz pro Monat schätzen (Minimum/Maximum, Saison).
- Kartenmix prüfen (girocard-Anteil, Kreditkartenanteil, Touristen).
- Bonhöhe einschätzen (viele Kleinbeträge → Transaktionsentgelt besonders wichtig).
- Einsatz definieren (Theke, Tisch, Lieferung, Marktstand, Filiale).
- Verbindung klären (LAN/WLAN/LTE, Hotspot als Fallback).
- Kostenmodell auswählen (umsatzbasiert vs. Abo vs. Miete/Vertrag vs. Volumenpaket).
- Laufzeit & Kündigung lesen (Laufzeit, Frist, automatische Verlängerung).
- Zusatzgebühren prüfen (Netzbetrieb, Service, Ersatzgerät, Portal).
- Integration testen (Kasse, Buchhaltung/DATEV-Export, Belegablage).
- Mit echten Zahlen rechnen im Kartenterminal-Vergleichsrechner.
Unsere Empfehlung für Händler
Weitere Tests und Ratgeber findest du in der Übersicht: Kartenterminals – Überblick & Ratgeber. Für den schnellen Kostenvergleich empfehlen wir direkt den Rechner:
Häufige Fragen zu Kartenterminals
Die Gesamtkosten setzen sich aus Fixkosten (Kauf oder Miete des Kartenterminals), Transaktionsgebühren (Prozent je Kartenart plus ggf. Cent-Entgelt) und optionalen Service- oder Netzbetriebspauschalen zusammen. Deshalb ist der Gerätepreis allein kein guter Vergleichsmaßstab.
Kaufen lohnt sich oft bei niedrigem oder schwankendem Umsatz. Mieten und Vertragsmodelle rechnen sich häufig ab mittlerem Umsatz – weil günstigere girocard-Konditionen die Fixkosten über die Transaktionseinsparung kompensieren.
Das hängt vom Kartenterminal-Anbieter ab: Üblich sind gebündelte Auszahlungen mit kurzer Verzögerung (T+1 oder T+2), manche Modelle bieten schnellere Auszahlungen gegen Bedingungen oder Zusatzleistungen.
Tap to Pay (SoftPOS) reicht für mobile Einsätze oder als Backup-Kartenterminal. An der Ladentheke wirkt ein dediziertes Gerät für viele Kunden vertrauter und professioneller.
Typisch sind Netzbetrieb- und Servicepauschalen, Kosten für Ersatzgeräte, Portalgebühren sowie lange Laufzeiten mit automatischer Verlängerung – diese Positionen tauchen selten prominent in der Werbung auf.
Starte das Gerät neu, prüfe die Verbindung (WLAN, LTE, Hotspot) und teste eine Zahlung ohne Kassenschnittstelle, um die Fehlerquelle einzugrenzen – Terminal oder Kassensystem.
Ja, denn Zahlungsdaten sind personenbezogen. Prüfe deshalb Rollen, Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) und wie Support-Zugriffe oder Protokolle beim jeweiligen Kartenterminal-Anbieter geregelt sind.




