Kosten der Kartenzahlung für Händler: EC, Debit & Kreditkarte

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Kartenzahlung ist im Handel längst Standard. Für dich als Händler heißt das: Jede Zahlung mit Karte verursacht Kosten – aber wie hoch sie ausfallen, hängt stark von Kartenart, Tarifmodell und deinem Geschäftsprofil ab.

Als grobe Orientierung (Richtwerte, je nach Anbieter und Vertrag abweichend):

  • girocard („EC“)
    • häufig prozentuale Gebühr plus Fixbetrag je Zahlung
  • Visa/Mastercard Debit
    • häufig nur prozentuale Gebühr
  • Visa/Mastercard Kreditkarte
    • meist teurer als girocard, bei Business-/Premiumkarten oft mit Aufschlag

Damit du Angebote realistisch vergleichen kannst, bekommst du hier einen praxisnahen Überblick über die Gebührenarten, typische Kostentreiber und konkrete Rechenbeispiele.

Welche Gebührenarten gibt es bei Kartenzahlung?

Die Kosten für Kartenzahlung setzen sich fast immer aus variablen Gebühren pro Zahlung und Fixkosten rund ums Terminal zusammen. Entscheidend ist, dass du nicht nur den Prozentsatz betrachtest, sondern die Gesamtkosten pro Monat.

1) Transaktionsgebühren: Prozent, Cent oder beides

Bei Kartenzahlungen sind zwei Abrechnungsarten üblich:

  • Prozentual vom Umsatz (z. B. 0,9 % pro Zahlung)
  • Fixbetrag je Transaktion (z. B. 0,07 € je Zahlung)
  • oder Kombination aus beidem (in Deutschland besonders häufig bei girocard)

Merke: Bei vielen kleinen Bons fällt der Fixbetrag stärker ins Gewicht als bei wenigen großen Bons.

2) Terminalkosten: Kaufen, mieten oder ohne Hardware (SoftPOS)

Neben den Transaktionsgebühren kommen Kosten für die Technik hinzu – je nachdem, wie du Kartenzahlung anbietest:

  • Kauf: einmalige Anschaffung, danach meist geringe laufende Kosten
  • Miete: monatliche Gebühr, oft inkl. Service/Swap-Gerät
  • SoftPOS / Tap to Pay: Kartenzahlung über Smartphone/Tablet (ggf. höhere Transaktionsgebühren, dafür keine klassische Hardware)

3) Grundgebühren, Servicepakete und Mindestentgelte

Je nach Anbieter können zusätzlich anfallen:

  • monatliche Grundgebühr (z. B. für Service, Reporting, Acquiring-Vertrag)
  • Mindestgebühr / Mindestentgelt (wenn dein Umsatz niedrig ist)
  • optionale Pakete (z. B. Belegversand, zusätzliche Nutzer, Filialfunktionen)

4) Sonstige Gebühren, die oft übersehen werden

Diese Posten stehen selten im Vordergrund, machen aber in Summe einen Unterschied:

  • Einrichtungs-/Setupgebühren
  • Gebühren für Chargebacks (Rückbelastungen, v. a. bei Kreditkarten)
  • Kosten rund um Sicherheitsanforderungen (z. B. PCI-Prozesse je nach Setup)
  • Kosten für Mobilfunk/Daten (bei mobilen Terminals)
  • Gebühren für bestimmte Auszahlungsmodelle (z. B. tägliche Auszahlung)

Übersicht: Typische Kostenbausteine

KostenbausteinWofür zahlst du?Typische Abrechnung
Transaktionsgebühr (prozentual)Verarbeitung jeder Zahlung% vom Umsatz
Transaktionsgebühr (fix)je Kartenzahlung, oft bei girocardCent pro Zahlung
TerminalGerät + BetriebKauf (einmalig) oder Miete (monatlich)
Grundgebühr/ServiceVertrag, Support, Extrasmonatlich
SonderkostenSetup, Chargebacks, Zusatzfunktioneneinmalig oder nach Bedarf
Infografik zu den wichtigsten Kostenbausteinen bei Kartenzahlung
Typische Kosten bei Kartenzahlung: variabel pro Zahlung und fix pro Monat.

Wenn du deine Kosten schnell mit realistischen Annahmen durchrechnen willst, nutze den Kartenterminal-Vergleichsrechner und vergleiche Tarife anhand deines Umsatzes und Kartenmix.

Wovon hängen Kartenzahlungs-Gebühren ab?

Kartenzahlung ist kein Einheitspreis. Die realen Gebühren werden vor allem durch fünf Faktoren bestimmt.

1) Kartenart & Netzwerk: girocard vs. Debit vs. Kreditkarte

In Deutschland wird „EC“ meist als Synonym für girocard genutzt. Dazu kommen internationale Systeme:

  • girocard („EC“)
  • Visa/Mastercard Debit
  • Visa/Mastercard Kreditkarte
  • Business-/Premiumkarten (häufig teurer)
  • internationale Karten (häufig teurer als inländische)

Bei Visa/Mastercard spielen außerdem mehrere Kostenbestandteile eine Rolle (u. a. Interbankenentgelt/Interchange, Scheme Fees, Acquirer-Aufschlag). Für viele Verbraucher-Karten sind Interbankenentgelte in der EU begrenzt – Details findest du in der Verordnung (EU) 2015/751 zu Interbankenentgelten.

2) Kartenmix: Wie viel girocard, wie viel Kreditkarte?

Zwei Händler mit gleichem Umsatz können sehr unterschiedliche Kosten haben:

  • hoher girocard-Anteil → oft günstiger
  • hoher Kreditkarten-/internationaler Anteil → meist teurer (z. B. Gastronomie mit Touristen)

3) Umsatzprofil & Durchschnittsbon

  • Viele kleine Zahlungen: Fixbetrag je Zahlung wirkt stark (z. B. Bäckerei, Kiosk)
  • Wenige große Zahlungen: Prozentgebühr dominiert (z. B. Möbel, Juwelier)

4) Branche & Risikoprofil

Anbieter bepreisen Branchen unterschiedlich, z. B. wegen:

  • Storno-/Rückgabequote
  • Betrugsrisiko
  • Ticket-/Reisegeschäft vs. Alltagskäufe

5) Vertragsmodell & Auszahlungsturnus

Typische Preismodelle:

  • Simple Pricing / Flatrate: leicht zu verstehen, oft etwas teurer bei hohem Volumen
  • Interchange++ (kostenbasiert): kann bei höherem Umsatz günstiger sein, aber weniger transparent
  • individuelle Konditionen: bei größeren Volumina häufig verhandelbar

Auch der Auszahlungsturnus kann relevant sein (Liquidität vs. ggf. Gebühren/Preisaufschläge).

Gesamtkosten kalkulieren: Formel & Rechenbeispiele

Um Angebote fair zu vergleichen, hilft eine einfache Struktur:

Die Grundformel (monatlich)

Gesamtkosten = Fixkosten + variable Kosten

  • Fixkosten: Terminalmiete/Service/Grundgebühr + ggf. Datenkosten
  • Variable Kosten: (Umsatz je Kartenart × %-Gebühr) + (Anzahl Transaktionen × Fixbetrag)

Faustregel: 0,1 Prozentpunkte Unterschied beim Gebührensatz sind bei 30.000 € Kartenumsatz schon 30 € pro Monat.

Beispiel A: Viele kleine Bons (Fixbetrag zählt)

Profil: Kiosk/Bäckerei

  • Kartenumsatz: 8.000 € / Monat
  • Ø Bon: 8 € → ca. 1.000 Zahlungen
  • Gebührenannahme girocard: 0,30 % + 0,07 € je Zahlung
  • Terminalmiete: 15 € / Monat

Rechnung:

  • Prozentgebühr: 8.000 € × 0,30 % = 24,00 €
  • Fixgebühr: 1.000 × 0,07 € = 70,00 €
  • Terminal: 15,00 €
  • Gesamt: 109,00 € / Monat
  • Effektive Quote: 109,00 € / 8.000 € = 1,36 %

Erkenntnis: Der Fixbetrag macht hier den Großteil aus.

Beispiel B: Höherer Bon + Kartenmix (Prozent zählt stärker)

Profil: Einzelhandel (Mode/Service)

  • Kartenumsatz: 20.000 € / Monat
  • Ø Bon: 50 € → ca. 400 Zahlungen
  • Kartenmix: 70 % girocard, 30 % Kreditkarte
  • Gebührenannahme girocard: 0,30 % + 0,07 €
  • Gebührenannahme Kreditkarte: 1,20 %
  • Terminalmiete: 25 € / Monat

Rechnung (vereinfacht):

  • girocard: 14.000 € × 0,30 % = 42,00 €
    • (280 Zahlungen × 0,07 €) = 19,60 € → 61,60 €
  • Kreditkarte: 6.000 € × 1,20 % = 72,00 €
  • Terminal: 25,00 €
  • Gesamt: 158,60 € / Monat
  • Effektive Quote: 158,60 € / 20.000 € = 0,79 %

Erkenntnis: Bei größeren Bons sinkt der Effekt der Fixgebühr deutlich.

Beispiel C: Gastronomie mit höherem Kreditkartenanteil

Profil: Gastronomie (mehr internationale Gäste)

  • Kartenumsatz: 30.000 € / Monat
  • Ø Bon: 25 € → ca. 1.200 Zahlungen
  • Kartenmix: 60 % girocard, 40 % Kreditkarte
  • Gebührenannahme girocard: 0,30 % + 0,07 €
  • Gebührenannahme Kreditkarte: 1,50 %
  • Terminalmiete: 25 € / Monat

Ergebnis (gerundet):

  • variable Kosten gesamt: 284,40 €
  • Terminal: 25,00 €
  • Gesamt: 309,40 € / Monat
  • Effektive Quote: 1,03 %

Wenn du bereits einen bestehenden Vertrag hast, lohnt sich ein Check der Gesamtkosten – z. B. über die Kartenterminal-Vertragsanalyse, um Fixkosten, Mindestentgelte und Gebührenstruktur besser einzuordnen.

Gibt es ein „EC-Kartenlesegerät ohne Gebühren“?

Kurz gesagt: Nein – komplett ohne Gebühren funktioniert Kartenzahlung praktisch nicht.

Was mit „ohne Gebühren“ meist gemeint ist:

  • ohne Grundgebühr, aber mit Transaktionsgebühren
  • kostenlose Hardware-Aktion, aber Gebühren pro Zahlung bleiben
  • Kosten werden anders verteilt (z. B. höhere Prozentsätze statt Miete)

Wichtig ist daher die richtige Frage: Ist der Tarif für dein Umsatz- und Bonsystem günstig – nicht ob etwas „kostenlos“ ist.

Ein typisches Beispiel für die Praxis sind Tarife, die ohne monatlichen Fixpreis auskommen, aber dafür über den Prozentsatz finanziert werden – eine Einordnung dazu findest du im Test zu Flatpay-Kartenterminals (Terminal ohne Monatspreis).

Mindestumsatz & Mindestbetrag: Was ist erlaubt und was ist sinnvoll?

Beim Thema „Mindestumsatz“ werden zwei Dinge oft verwechselt.

1) Mindestumsatz / Mindestgebühr im Vertrag (dein Anbieter)

Manche Anbieter setzen:

  • Mindestumsatz pro Monat oder
  • Mindestgebühr (z. B. du zahlst mindestens X € Gebühren, selbst wenn wenig Kartenumsatz entsteht)

Das ist vor allem für saisonale oder sehr kleine Betriebe relevant. Für umsatzstarke Läden fällt es meist weniger ins Gewicht.

2) Mindestbetrag an der Kasse (deine Kundschaft)

„Kartenzahlung erst ab 10 €“ wirkt heute schnell kundenunfreundlich:

  • Kund:innen erwarten Kartenzahlung auch bei kleinen Beträgen
  • du riskierst Kaufabbrüche (oder schlechte Bewertungen)
  • es verlangsamt Abläufe, weil diskutiert wird statt bezahlt

Außerdem gilt im Verbrauchergeschäft: Zusätzliche Gebühren für bestimmte bargeldlose Zahlungsmittel dürfen in vielen Fällen nicht separat aufgeschlagen werden – geregelt u. a. in § 270a BGB (Vereinbarungen über Entgelte für die Nutzung bargeldloser Zahlungsmittel).

Praxis-Tipp: Statt Mindestbeträgen lohnt sich meist ein Tarif, der kleine Bons sauber abbildet (niedriger Fixbetrag oder Fixbetrag entfällt).

Warum Kartenzahlung sich trotz Gebühren lohnt

Kartenzahlung kostet Gebühren – Bargeld kostet aber ebenfalls. Nur sind Bargeldkosten oft „unsichtbar“, weil sie über Zeit und Prozesse entstehen.

Eine fundierte Einordnung bietet die Bundesbank-Studie zu Kosten von Bargeld- und Kartenzahlungen im Einzelhandel.

Vergleich der typischen Prozesskosten von Bargeld und Kartenzahlung im Handel
Bargeld ist nicht kostenlos – Kartenzahlung kann Prozesse vereinfachen.

Typische Bargeldkosten im Alltag

  • Kassen zählen, Kassenabschluss, Differenzen klären
  • Wege zur Bank, Einzahlungsprozesse, Wechselgeld
  • Sicherheitsrisiken (Diebstahl, Verlust, Überfälle)
  • Falschgeld und Verzählfehler
  • zusätzlicher Abstimmungsaufwand in Buchhaltung/Controlling

Was Kartenzahlung dir im Gegenzug bringt

  • weniger Kaufabbrüche („kein Bargeld dabei“)
  • häufig höherer Durchschnittsbon (abhängig von Branche und Zielgruppe)
  • weniger Bargeld in der Kasse → geringeres Risiko
  • saubere Transaktionslisten, bessere Nachvollziehbarkeit
  • schneller Checkout, besonders kontaktlos

Unterm Strich ist Kartenzahlung für viele Betriebe nicht nur Service, sondern ein Baustein für stabilere Abläufe.

Quick-Check: So findest du den günstigsten Tarif

Mit diesen Fragen grenzt du in wenigen Minuten ein, welcher Tarif zu deinem Geschäft passt.

1) Wie hoch ist dein Kartenumsatz pro Monat?

  • niedriger Umsatz → Fixkosten möglichst gering halten (keine oder kleine Grundgebühr)
  • hoher Umsatz → niedriger Prozentwert wird wichtiger (auch mit Grundgebühr oft günstiger)

2) Wie hoch ist dein Durchschnittsbon?

  • viele kleine Beträge → Fixbetrag je Zahlung kritisch
  • große Bons → Prozentgebühr kritischer

3) Wie sieht dein Kartenmix aus?

  • viele girocard-Zahlungen → Tarif mit fairen girocard-Konditionen
  • viele Kreditkarten/International → Kreditkarten-Satz besonders prüfen (inkl. Business-/Premiumkarten)

4) Brauchst du stationär, mobil oder beides?

  • mobil (Lieferdienst, Marktstand) → Datenkosten, Empfang, Akkulaufzeit
  • mehrere Kassen/Filialen → Mehrgerätepreise, Benutzerrollen, Reporting

5) Wie wichtig ist dir Service?

  • schneller Austausch bei Defekt (Swap)
  • erreichbarer Support
  • transparente Abrechnung (keine „Überraschungen“)

Für den direkten Anbietervergleich mit passenden Tarifen kannst du dich an der Übersicht Kartenterminal Vergleich 2026: Die 12 besten Anbieter orientieren und danach die Gesamtkosten durchrechnen.

Fazit: Kartenzahlungskosten richtig bewerten

Die Kosten für Kartenzahlung bestehen fast nie aus „nur einem Prozentsatz“. Für eine saubere Bewertung brauchst du:

  • Kartenmix (girocard vs. Debit vs. Kreditkarte)
  • Bonsystem (Fixbetrag je Zahlung kann teuer werden)
  • Fixkosten (Terminal, Service, Mindestentgelte)
  • Sonderkosten (Chargebacks, Daten, Auszahlungen)

Der wichtigste Perspektivwechsel: Vergleiche Kartenzahlung nicht mit „kostenlosem Bargeld“, sondern mit den realen Prozess- und Sicherheitskosten deiner Bargeldabläufe.

Wenn du die Unterschiede zwischen girocard, Debit und Kreditkarte noch genauer einordnen willst, findest du eine kompakte Erklärung im Artikel Arten von Kartenzahlungen in Deutschland.

FAQ: Häufige Fragen zu Gebühren bei Kartenzahlung

Was kostet Kartenzahlung für Händler pro Transaktion?

Das hängt von Anbieter, Tarif, Kartenmix und Durchschnittsbon ab. Häufig gibt es eine Prozentgebühr vom Umsatz, teilweise ergänzt um einen Fixbetrag je Zahlung (besonders bei girocard).

Warum ist Kreditkarte meist teurer als girocard („EC“)?

Kreditkartenzahlungen haben oft höhere System- und Abwicklungskosten und bringen zusätzliche Risiken (z. B. Rückbelastungen). Außerdem können Business-/Premiumkarten teurer sein als Standardkarten.

Welche Kosten fallen zusätzlich zum Prozentsatz an?

Typisch sind Terminalkosten (Kauf oder Miete), ggf. Grundgebühren/Servicepakete, Datenkosten bei mobilen Geräten sowie Sondergebühren wie Chargebacks oder Zusatzfunktionen.

Was bedeutet „Interchange++“?

Das ist ein kostenbasiertes Preismodell: Interbankenentgelt + Scheme Fees + Aufschlag des Zahlungsdienstleisters werden transparent ausgewiesen. Es kann bei höherem Umsatz günstiger sein, ist aber weniger übersichtlich als Flatrates.

Gibt es Kartenterminals ohne Grundgebühr?

Ja, einige Tarife kommen ohne monatliche Grundgebühr aus. Dafür sind die Transaktionsgebühren häufig höher oder es gibt andere Fixkosten. Entscheidend ist die Gesamtrechnung.

Muss ich Kartenzahlung erst ab einem Mindestbetrag anbieten?

Nein, es gibt keine allgemeine Pflicht, einen Mindestbetrag zu verlangen. In der Praxis wirkt ein Mindestbetrag heute oft kundenunfreundlich. Besser ist meist ein Tarif, der kleine Beträge effizient abbildet.

Wie schnell bekomme ich mein Geld aus Kartenzahlungen?

Das hängt vom Auszahlungsturnus deines Anbieters ab (täglich, wöchentlich, monatlich). Häufig gilt: schnellere Auszahlungen verbessern die Liquidität, können aber in manchen Tarifen mit Bedingungen oder Kosten verbunden sein.

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